besser verkaufen. Gesprächstraining für Immobilienmakler

Üben Sie das Gespräch, bevor Sie es führen müssen.

Akquise, Einwertung, Preisverhandlung: Die Gespräche, die über den Auftrag entscheiden, lassen sich bisher nur am echten Eigentümer üben — und jeder Fehlversuch kostet einen Auftrag. Hier führen Sie sie gegen realistische Gesprächspartner, so oft Sie wollen.

Zur geschlossenen Testrunde So funktioniert es

Derzeit in geschlossener Erprobung mit ausgewählten Maklerkollegen.

Beispiel · Erbengemeinschaft Elternhaus · Phase Entscheidungsfindung
Eigentümer Wissen Sie, meine Schwester drängt ja. Aber ich weiß gar nicht, ob wir das überhaupt verkaufen sollten. Das Haus hängt an einem ja auch.
Sie Das verstehe ich. Darf ich fragen — wenn Ihre Schwester nicht drängen würde, wo stünden Sie dann heute?
Eigentümer … zögert. Ehrlich? Ich hätte es erstmal so gelassen.

Drei Schritte

Ein Gespräch dauert so lange wie ein echtes — meist zehn bis zwanzig Minuten.

1

Situation wählen

Zuerst die Phase — Kaltakquise, Entscheidungsfindung, Einwertung, laufende Vermarktung oder Preisverhandlung. Dann den Fall und den Menschen, dem Sie gegenübersitzen.

2

Das Gespräch führen

Ihr Gegenüber reagiert auf das, was Sie sagen — nicht auf ein Skript. Es weicht aus, es hält Dinge zurück, es fasst Vertrauen oder verliert es. Wer zu früh drückt, merkt es sofort.

3

Die Auswertung lesen

Danach sehen Sie, was Sie erreicht haben, was noch im Raum gelegen hätte und wie das Gespräch idealerweise aufgebaut gewesen wäre — Schritt für Schritt.

Sechs Menschen, nicht ein Chatbot

Jeder Gesprächspartner hat ein eigenes Wesen, eigene Motive und eine eigene Art, Nein zu sagen. Wer bei allen sechs gleich auftritt, gewinnt höchstens zwei davon.

Der Entschlossene
Kommt sofort zum Punkt und erwartet dasselbe. Sagt klar Nein — und meint es.
Der Begeisterte
Ist schnell dabei, sagt zu allem Ja. Sein Ja bedeutet Vielleicht.
Der Zögernde
Freundlich, zugewandt, seit Monaten keinen Schritt weiter. Sagt nie Nein — er meldet sich einfach nicht mehr.
Der Zahlenmensch
Will Belege, keine Beteuerungen. „Dazu fehlen mir noch Informationen" heißt Vielleicht.
Der Selbstverkäufer
Bietet privat an und braucht angeblich keinen Makler. Der schwierigste Einstieg überhaupt.
Der Verhandler
Auf der Käuferseite. Bietet zu niedrig und wartet ab, wer zuerst nachgibt.

Jede Phase der Vermarktung

KaltakquiseDer Eigentümer bietet privat an und wollte eigentlich keinen Makler sprechen.
EntscheidungVerkaufen oder nicht — und wenn ja, warum jetzt.
EinwertungDer Preis, den er im Kopf hat, und der, den der Markt hergibt.
VermarktungSechs Wochen, wenig Resonanz. Jetzt zahlt sich aus, was Sie vorher versprochen haben.
VerhandlungEin Gebot liegt vor. Zu niedrig — oder nur auf den ersten Blick.
BeurkundungDer Käufer wackelt, der Notartermin steht in neun Tagen.

Die Auswertung

Kein Punkteabzug, keine Belehrung. Sie sehen, was Sie erreicht haben — und was zusätzlich möglich gewesen wäre.

Was Sie erreicht haben

Sechs Dimensionen von Gesprächseröffnung bis Abschlussorientierung, jede einzeln bewertet — und die Frage, ob Sie das Ziel der Phase wirklich erreicht haben.

Was noch drin war

In jedem Fall liegen Dinge verborgen, die Ihr Gegenüber nicht von selbst erzählt. Eine davon entscheidet über den Auftrag. Sie erfahren, welche Frage sie gehoben hätte.

Wie es hätte laufen sollen

Der Gesprächsleitfaden zu diesem Fall, Schritt für Schritt — und konkrete Hinweise, wie man mit genau diesem Menschentyp umgeht.

Für Einzelkämpfer und für Büros

Als Einzelner

Sie trainieren nach einem erprobten Standard — dieselben Maßstäbe, nach denen erfahrene Kollegen ihre Gespräche führen. Nichts einzurichten, nichts zu konfigurieren.

Als Büro

Sie hinterlegen Ihren eigenen Hausstil: Ihr Ziel im Ersttermin, Ihre Anrede, Ihre Einwandbehandlung, Ihren Gesprächsablauf. Ihr Team wird danach bewertet — und Sie sehen, wo Ihr Standard trägt und wo er an Grenzen stößt.

Zur geschlossenen Testrunde

Das Training läuft derzeit mit einer begrenzten Zahl von Maklerkollegen. Wenn Sie dabei sein möchten, schreiben Sie kurz, in welchem Bereich Sie arbeiten.